ISBN: 978-3-86659-101-1
Thomas Weidner
- 64 Seiten
- Format: 14,8 x 21 cm
- 64 Farbfotos
Inhalt:
Satanoperca! Welch eine Bezeichnung für diese überaus
friedliche Gattung der Buntbarsche (Cichlidae), deren Vertreter keinem
anderen Fisch etwas zu Leide tun – von Larven und wenige Zentimeter
großen Jungtieren anderer Arten einmal abgesehen. Der Name Satanoperca
(zu Deutsch: Teufelsbarsch) begründet sich denn auch nicht auf
aggressives Verhalten, sondern vielmehr auf die den einheimischen
Bewohnern Amazoniens unheimliche Art der Fortpflanzung. Denn für den
Ureinwohner Amazoniens, der es bei Fischen ausschließlich auf den
Nahrungserwerb abgesehen hat, mag es durchaus bizarr oder geradezu
obszön erscheinen, dass es Fische gibt, die ihre Jungen durch das Maul
gebären. Das Wissen, dass dem jedoch eigentlich nicht so ist, sondern
dass es sich bei vielen Satanoperca-Arten um Maulbrüter
handelt, die zunächst alle ihre Eier auf einem festen Substrat ablegen
und artabhängig dann erst später ihre Eier oder Larven zur weiteren
Brutpflege ins Maul aufnehmen, haben wir der Aquaristik und natürlich
der Wissenschaft zu verdanken. Schließlich wurden die ersten Satanoperca, damals noch unter der Bezeichnung Geophagus, bereits 1840 von Heckel beschrieben.
Vorwort
Systematik
Der natürliche Lebensraum
Die Pflege im Aquarium
- Wasserwerte
- Dekoration und Aquarium
- Vergesellschaftung
- Ernährung
- Krankheiten
- Geschlechtsunterschiede
- Allgemeines zur Nachzucht
Die Arten
- Satanoperca acuticeps
- Satanoperca daemon
- Satanoperca lilith
Die Pflege von Teufelsangeln der
- Satanoperca-jurupari-Gruppe
- Satanoperca jurupari
- Satanoperca pappaterra
- Satanoperca mapiritensis
- Satanoperca leucosticta
Literatur